Keywords

algorithmische Entscheidungsfindung, Mitarbeiterwahrneh mungen, Neurodiversität, Computer-als-soziale-Akteure, Stereotyp-Inhaltsmodell

Paper Number

TR-1170

Paper Type

Complete

Abstract

Diese Studie untersucht, wie das Interaktionsniveau (Interaktion vs. Konfronta tion) und Neurodiversität die Wahrnehmungen der algorithmischen (ADM) und menschlichen Entscheidungsfindung (HDM) beeinflussen. Basierend auf dem CASA-Rahmenwerk und demStereotyp-Inhaltsmodell führten wir ein zwischen Gruppen-Experiment (N = 191) durch, das vier Szenarien vergleicht: HDM und ADM in entweder Konfrontation oder Interaktion. Die Ergebnisse zeigen, dass Interaktion, unabhängig vom Entscheidungsträger, konsequent positivere Wahrnehmungen von Wärme, Vertrauen, Fairness und Kompetenz hervorruft. Bemerkenswerterweise rief die ADM-Konfrontation keine negativeren Wahrnehmungen hervor als die HDM Konfrontation, außer beim Vertrauen. Teilnehmer mit hohen Werten in Autismus und ADHS-Fragebögen bewerteten ADM-Interaktion und HDM-Konfrontation po sitiver als neurotypische Individuen. Diese Ergebnisse erweitern CASA, indem sie zeigen, dass das Interaktionsniveau möglicherweise einen größeren Einfluss auf die Wahrnehmungen hat als die Frage, ob Entscheidungen von Menschen oder Algorith mengetroffen werden. Diese Forschung trägt zu einem inklusiveren ADM-Design bei, indem sie die Bedeutung von Interaktion und Neurodiversität bei der Gestaltung von Mitarbeiterwahrnehmungen betont.

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Dec 14th, 12:00 AM

Die Rolle der Neurodiversität und des Interaktionsniveaus bei der Gestaltung von Wahrnehmungenderalgorithmischen Entscheidungsfindung

Diese Studie untersucht, wie das Interaktionsniveau (Interaktion vs. Konfronta tion) und Neurodiversität die Wahrnehmungen der algorithmischen (ADM) und menschlichen Entscheidungsfindung (HDM) beeinflussen. Basierend auf dem CASA-Rahmenwerk und demStereotyp-Inhaltsmodell führten wir ein zwischen Gruppen-Experiment (N = 191) durch, das vier Szenarien vergleicht: HDM und ADM in entweder Konfrontation oder Interaktion. Die Ergebnisse zeigen, dass Interaktion, unabhängig vom Entscheidungsträger, konsequent positivere Wahrnehmungen von Wärme, Vertrauen, Fairness und Kompetenz hervorruft. Bemerkenswerterweise rief die ADM-Konfrontation keine negativeren Wahrnehmungen hervor als die HDM Konfrontation, außer beim Vertrauen. Teilnehmer mit hohen Werten in Autismus und ADHS-Fragebögen bewerteten ADM-Interaktion und HDM-Konfrontation po sitiver als neurotypische Individuen. Diese Ergebnisse erweitern CASA, indem sie zeigen, dass das Interaktionsniveau möglicherweise einen größeren Einfluss auf die Wahrnehmungen hat als die Frage, ob Entscheidungen von Menschen oder Algorith mengetroffen werden. Diese Forschung trägt zu einem inklusiveren ADM-Design bei, indem sie die Bedeutung von Interaktion und Neurodiversität bei der Gestaltung von Mitarbeiterwahrnehmungen betont.

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