Keywords
Generative künstliche Intelligenz, Gesprächsstil, Mensch-KI Kollaboration, Theorie der sozialen Reaktion, Wahrgenommene Kompetenz, Zufrie denheit, Brainstorming
Paper Number
TR-1063
Paper Type
Short
Abstract
Die neuesten Updates von OpenAI spiegeln einen wachsenden Trend im GenAI Design wider: erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, einschließlich konfigurierbarer Gesprächsstile. Während die Literatur zwischen sozial- und aufgabenorientierten Gesprächsstilen unterscheidet, ist ihr Einfluss auf affektive Ergebnisse in kollaborati ven Umgebungen bislang weitgehend unerforscht. Auf Basis der Theorie der sozialen Reaktion führten wir ein Experiment (N = 372) durch, um zu untersuchen, wie der GenAI-Gesprächsstil die Prozesszufriedenheit beim Brainstorming beeinflusst. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein aufgabenorientierter GenAI mit höherer Prozess zufriedenheit verbunden ist und in kreativen Aufgaben als kompetenter wahrgenom menwird. Wir identifizieren die wahrgenommene Kompetenz als Mediator sowie den Aufgabenkontext als Moderator dieses Zusammenhangs. Überraschenderwei se moderierte die selbstberichtete GenAI-Erfahrung diesen Zusammenhang nicht; nutzungsbasierte Maße (z. B. die Nutzung von ChatGPT) deuten jedoch auf einen po tenziellen Effekt hin. Unsere Studie leistet einen Beitrag zur IS-Literatur, indem sie die Forschung zur Mensch-KI-Kollaboration vorantreibt und die laufende Debatte zumGenAI-Design weiterführt.
Recommended Citation
Brils, Celina; Saesen, Julie; and Strese, Steffen, "Die Rolle des GenAI-Gesprächsstils in Zufriedenheits- und Kompetenzwahrnehmungen" (2025). ICIS 2025 Proceedings. 3.
https://aisel.aisnet.org/icis2025/translated/translated/3
Die Rolle des GenAI-Gesprächsstils in Zufriedenheits- und Kompetenzwahrnehmungen
Die neuesten Updates von OpenAI spiegeln einen wachsenden Trend im GenAI Design wider: erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, einschließlich konfigurierbarer Gesprächsstile. Während die Literatur zwischen sozial- und aufgabenorientierten Gesprächsstilen unterscheidet, ist ihr Einfluss auf affektive Ergebnisse in kollaborati ven Umgebungen bislang weitgehend unerforscht. Auf Basis der Theorie der sozialen Reaktion führten wir ein Experiment (N = 372) durch, um zu untersuchen, wie der GenAI-Gesprächsstil die Prozesszufriedenheit beim Brainstorming beeinflusst. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein aufgabenorientierter GenAI mit höherer Prozess zufriedenheit verbunden ist und in kreativen Aufgaben als kompetenter wahrgenom menwird. Wir identifizieren die wahrgenommene Kompetenz als Mediator sowie den Aufgabenkontext als Moderator dieses Zusammenhangs. Überraschenderwei se moderierte die selbstberichtete GenAI-Erfahrung diesen Zusammenhang nicht; nutzungsbasierte Maße (z. B. die Nutzung von ChatGPT) deuten jedoch auf einen po tenziellen Effekt hin. Unsere Studie leistet einen Beitrag zur IS-Literatur, indem sie die Forschung zur Mensch-KI-Kollaboration vorantreibt und die laufende Debatte zumGenAI-Design weiterführt.
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